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– Corona-Krise –

Vor Jahren fiel mir ein Buch über Krisenmanagement in die Hände, genauer gesagt Krisenvorsorge für den „kleinen Bürger“. Ich legte es kopfschüttelnd beiseite und dachte für mich – was für ein Spinner schreibt denn ein solches Buch in der heutigen Zeit?

Mittlerweile habe ich mich mehr als einmal dabei ertappt, zu überlegen, welche Maßnahmen der Autor darin wohl beschrieben haben mag und wie man sich bestmöglich auf die Situation vorbereiten kann, in die wir geradewegs reinsteigern. Die automatische Wortkorrektur verbessert mein Wort „reinsteuern“ in „reinsteigern“ – ich lasse es so stehen, passt ja auch.

Immer wieder komme ich zu der Überlegung, wie dramatisch die Situation dort draußen eigentlich wäre, würde nicht überall eine solche Panik und Weltuntergangsstimmung verbreitet werden. Wer stellt bitte Fake-News ins Internet, die die Angst noch mehr schüren? Wer verbreitet Jahre alte Clips in den sozialen Medien, wie Menschenmassen Supermärkte stürmen? Wer kauft sich 8 Pakete Klopapier? Klarer Fall von Angst-Durchfall wie mir scheint – aber nicht in der Toilette, sondern im Kopf. Kein Wunder, denn die reißerisch aufgemachten Medienberichte im Fernsehen und die sensationsgeilen Schlagzeilen auf den Revolverblättern machen einem ja die Birne weich!

Es wurde in unzähligen Studien belegt: Stress macht den Körper krank!  Angst IST Stress! Panik ist Stress! Purer Stress! Der Körper wird durch biochemische Prozesse in Alarmbereitschaft versetzt, er ist im Fluchtmodus, will weg, will rennen und sich der angstmachenden Situation entziehen. Der Eine reagiert mit Durchfall „Raus mit dem Mist, damit ich besser rennen kann!“, der Andere kann gar nicht mehr aufs Klo und hat Verstopfung, weil der Körper sagt „Kacken können wir später, jetzt erst mal rennen und schnell weg hier!“

Diese Reaktion des Körpers – den Organismus in erhöhte Leistungsfähigkeit zu versetzen – ist ja auch gut und absolut sinnvoll. Wenn sie wieder aufhört.

 

Kurzfristige Alarmbereitschaft ist hilfreich, langfristig macht sie uns jedoch krank!

Stress belastet den Organismus, übersäuert den Körper, sorgt für unruhigen Schlaf und drückt aufs Immunsystem. Alles Dinge, die wir in Zeiten einer Viruskrise so überhaupt nicht gebrauchen können. Was wir jetzt brauchen ist ein stabiles ganzheitliches körperliches System – und das beginnt im Kopf jedes Einzelnen von uns. 

Was viele nicht wissen: körperliche Symptome können auch psychisch ausgelöst werden.

Sogar ich selbst habe letzte Woche mit Erschrecken festgestellt, wie sich mir am Morgen auf dem Weg durch die Stadt zu einem Patientenhund ein Engegefühl um die Brust legte, ein Nicht-richtig-atmen-können und ein leichtes Hüsteln einstellte, nachdem ich am Abend vor dem Einschlafen einen ausführlichen unheilschwangeren Corona-Bericht angesehen hatte.

Also rechts ran, durchatmen, auf das Wesentliche besinnen und… es ging mir besser!

Man spricht in einem solchen Fall von „psychosomatisch“: psyche – „der Geist“, somatisch – „auf den Körper bezogen“.

 

Dein Tier und du seid eine Einheit

Dein Tier fängt deine Angst, deinen Stress und deine Anspannung auf und übernimmt sie mit. Die Tiere merken, wenn wir Angst haben, sie merken natürlich, dass wir weniger bzw. gar nicht mehr mit ihnen rausgehen, das achtlos in den Napf geklatschte Futter, weil man mit den Gedanken ganz woanders ist. Bist du noch das gleiche Herrchen / Frauchen? Dein Geruch hat sich verändert – du beachtest mich kaum noch. Du riechst neuerdings nach Angst und Panik. Oh mein Gott, der Chef ist in Alarmbereitschaft – irgendwas Schlimmes muss passieren! Was ist denn hier los?

Einem Kind kann man erklären, dass wir uns vorübergehend in einer (psychischen) Krise befinden. Unseren Tieren nicht.

 

Vielleicht ist es also an der Zeit, die Dinge von einer anderen Seite zu betrachten, denn Angst ist der schlechteste Ratgeber, den man sich vorstellen kann.

Die Verhaltensregeln hat die Kanzlerin klar definiert – bleibt wann-immer es geht zu Hause! Doch viele Menschen wollen sich nicht einsperren lassen und ignorieren daher die Vorgabe.

Vielleicht ist es an der Zeit für einen Wechsel des Blickwinkels

Wann hatten wir zuletzt so viel Zeit für Heim und Familie wie jetzt? Während des hektischen Alltags bleibt normalerweise für viele Dinge keine Zeit. Der staatlich verordnete Hausarrest bzw. das Bleibt-zu-Hause-Appell lässt sich aus meiner Sicht ein kleines bisschen mit den Weihnachtsferien vergleichen… die ganze Welt steht still, man verpasst nichts sondern verbringt die Zeit im Kreis seiner Familie im Haus, spielt Spiele, malt und knetet mit den Kindern, kocht in Ruhe, strickt endlich mal den lange angefangenen Pullover fertig, werkelt ein bisschen im Haus/in der Wohnung herum, fokussiert sich ganz auf sich, schaut in sich und bereitet sich mental auf die Zeit nach der Stille vor. Und so sind die zwei Wochen Weihnachtsferien schneller um, als einem lieb ist.

 

Nimm dir jetzt Zeit für die Dinge, für die Du normalerweise wenig Zeit hast

Viele von uns haben einen Garten oder Balkon, der frühlingsfit gemacht werden möchte. Auch ein absturzsicherer Blumenkasten auf dem Fensterbrett in der Stadtwohnung ist toll und sorgt für gute Laune! Viele Blumen oder Küchen-Kräuter können jetzt im März schon ausgesät werden. Für die lange aufgeschobene Renovierung des Wohnzimmers sind zwei Wochen mal gerade so ausreichend – Garten- und Baumärkte sind ja weiterhin geöffnet.

Wie sagt der Slogan einer großen Baumarktkette…. Es gibt immer was zu tun!

Der Frühjahresputz freut sich über viel Zeit und endlich hat man auch mal Luft, den dunklen Kram-Ecken in Haus, Wohnung, Keller, Garage und/oder Dachboden den Kampf anzusagen und auszusortieren.

Dein Hund freut sich über Suchspiele in der Wohnung ebenso wie über spielerische Trainingseinheiten. Schon mal Rolle machen, Pfötchen geben, Dogdancing, Pantoffeln holen oder Becherspiele geübt? Das macht riesigen Spass! 😉 Okay okay, deine Katze kannst du mit solchen Spielen nicht hinter dem Ofen hervorlocken, aber auch sie freut sich über ausgedehnte Streicheleinheiten und Katzen-Jagdspiele.

Und Kuscheln steht natürlich bei allen Tieren sowie auch bei uns an erster Stelle, denn Fell macht ja bekanntlich glücklich!! 😄

Wenn das Katzen- oder Hundefutter zur Neige geht, wird Nachschub frei Haus geliefert, denn die Post wird ja weiterhin zugestellt. Dieses Futter ist obendrein auch noch viel gesünder für das Tier als das Supermarktfutter. Kein Grund zur Besorgnis also. Wir beraten dich dazu gerne telefonisch.

Und mit ein bisschen mehr Gemütlichkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme, Nachbarschaftshilfe und felligen oder nicht felligen Kuscheleinheiten kommt wieder mehr Harmonie in unser Leben, der Stresspegel sinkt und es geht unserer Psyche besser.         

Weitere Tipps für ein sonniges Gemüt

Ernährung

Auch wenn manch einer jetzt vielleicht die Augen verdreht.. ja, es ist nun einmal so! Völlig egal ob Tier oder Mensch – oberster Punkt einer gesunden Psyche als auch eines gesunden Körpers ist eine ausgewogene (und artgerechte) Ernährung. Naturbelassen, nährstoffreich, schadstoffarm, frei von Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern oder sonstigen industriellen Hilfsstoffen. Wer das ganze Thema der Ernährung als Humbug abtut, der fühle sich hiermit eingeladen, einmal nach den Auswirkungen der Chemikalien in unserem Essen auf unsere Psyche zu googeln.

Kräuter

Heilpflanzen wie Rosea, Lavendel, Melisse, Passionsblume, Hopfen, Baldrian oder Johanniskraut haben das Potential unseren Stresspegel zu senken, unsere Emotionen auszugleichen, wirken angstlösend und sorgen auf diese Weise auch für ruhigeren und dadurch erholsameren Schlaf, den wir jetzt in Krisenzeiten dringend brauchen.

Akupressur       

Bestimmte Akupressurpunkte können ebenfalls unsere Stimmung positiv beeinflussen. Die Punkte werden dafür einfach mehrmals täglich gedrückt oder massiert, zum Beispiel bei…

Ängstlichkeit, Angstzustände, Schlaflosigkeit: Pe7 – im Handgelenk in der Mitte der größten Handgelenksquerfalte zwischen den Sehnen

Nervöse Anspannung, Reizbarkeit: Le3 – in einer Vertiefung zwischen den großen Zeh und dem kleineren daneben, ca. 2 daumenbreit von der Zwischenzehenfalte

Angst, Unruhe, Nervosität, Melancholie, psychische Schwäche: He9 – am daumenseitigen Nagelwinkel des kleinen Fingers und He7 – im Handgelenk in der Handgelenksfalte auf Seite des kleinen Fingers unter dem Knochenvorsprung

Unruhe, Schlaflosigkeit: Yin Tang – zwischen den Augenbrauen            

Wie wirkt Streusalz auf Pfötchen?

Je nachdem, in welcher Region Sie wohnen, wird im Winter mehr oder weniger Salz gestreut.

Der immerwährende Kontakt mit Streusalz macht den Tierpfötchen zu schaffen. Es greift nach einer Weile die Haut an und verursacht Juckreiz, die Haut wird rissig. Ergebnis: die Tiere lecken und knabbern sich an den Füßen.

Hier hilft es, wenn Sie vor jedem Spaziergang die Haut mit einer Fettschicht (z.B. Vaseline) schützen. Nach dem Spaziergang sollten Sie die Pfoten säubern und eine Pflege auftragen. Calendula-Salbe (ohne Konservierungsstoffe – gerne selbstgemacht) hat sich hier besonders bewährt. Sie pflegt die Ballen und hält gleichzeitig die Haut geschmeidig, so können Risse, in denen sich das Salz festsetzt, gar nicht erst entstehen. Wie man Calendula-Salbe selbst herstellt erfahren Sie in unserem Video-Kurs Heilkräuter für Ihr Tier.

Der Hund und der Weihnachtsbraten

Weihnachten – Zeit des Beisammenseins, Zeit der Liebe und des leckeren Essens.
Ihr Hund ist ein Rudeltier und ist je nach Rasse und Verfassung wahrscheinlich immer „mittendrin, statt nur dabei“. Viele Hunde besonders gern am Festtagstisch, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. 🙂 Und auch wir neigen dazu, unseren Vierbeinern an solchen besonderen Tagen ein Festtagsmenü zuteil werden lassen zu wollen.
Doch Vorsicht! Ihren vierbeinigen Liebling sollten Sie von Ihrem leckeren Gänsebraten lieber nicht kosten lassen. Leider muss ich sagen: wir sprechen aus Erfahrung… regelmäßig waren wir nach solchen Festtagen (auch Ostern oder Geburtstagen) mit schlimmen Bauchschmerzen und Durchfall beim Tierarzt. Wir waren eben noch unerfahren. Das Prozedere war immer das gleiche: der Hund bekam je nach Arzt zwei bis vier Spritzen, dann konnten wir wieder nach Hause gehen und nach zwei Tagen war die Sache dann ausgestanden.
Erst in meiner naturheilkundlichen Ausbildung erfuhr ich, was mir bis dahin noch niemand gesagt hatte: es ist völlig normal, dass der Hund Bauchweh bekommt, wenn er etwas „außer der Reihe“ zu fressen bekommt. Das liegt daran, dass sich die Bakterienbesiedlung des Magen-Darm-Traktes auf das reguläre Futter einstellt. Die Qualität des Futters ist hier im ersten Moment unwichtig. Ich sage bewusst „im ersten Moment“, denn die Ausführung, welche schlimmen gesundheitlichen Folgen minderwertiges Futter auf Dauer nach sich zieht würde hier den Rahmen sprengen – für dieses Thema nehmen wir uns nochmal gesondert Zeit, weil es einfach soo wichtig ist. Aber zurück zu unserer Bakterienbesiedlung: die Darmflora stellt sich auf das normalerweise gefütterte Futter ein. Das heißt, individuell nach Zusammensetzung des Futters siedelt sich eine ideal dazu passende Darm-Flora an – von den einen Balterien weniger, von den anderen mehr, von wieder anderen gar keine. Denn der Körper ist ein Wunderwerk und arbeitet sehr effizient. Teile die gebraucht und trainiert werden, dürfen bleiben, Teile die nicht benötigt und genutzt werden, werden reduziert. Man kennt das von sich selbst.. Muskeln beispielsweise, die nicht benutzt bzw. trainiert werden, werden zurückgebaut. Sitzen wir jeden Tag schlaff und krummen Rückens am Schreibtisch stellen sich unsere Muskeln darauf ein. Fassen wir nun an Sylvester den guten Vorsatz, ab sofort jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen, sind unsere Schreibtischmukkis damit völlig überfordert. Die Folge: wir hängen am zweiten Tag mit einem dicken Muskelkater in den Seilen. Das Gleiche passiert mit dem Hund nach dem Gänsebraten. Die Bakterienflora bzw. der Darm macht schlapp.
Weil er mit der Verdauung des fetten Gänsebratens völlig überfordert ist, will er das ZUVIEL schnell wieder los werden und schmeißt alles ganz zügig wieder hinten raus. Et voila.. Bauchweh und Durchfall. Kommt das öfter vor können sogar die Verdauungsorgane wie Leber oder Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft gezogen werden.
Unsere Empfehlung ist also ganz klar: auch wenn es schwer fällt… Hundenase weg von Gänsebraten und Co., dann klappt’s auch mit der Verdauung und die Festtage gehen ruhig und besinnlich vorüber.
DANKE Cassy

Schnee & Eis – das Fell unter den Pfoten rasieren oder nicht?

Bei Freigängerkatzen stellt sich die Frage, das Fell zwischen den Ballen zu schneiden eher weniger. Das Fell ist in der Regel nicht so lang, dass sich darin Eisklumpen bilden – abgesehen davon liegt mal vielleicht nach den Versuch, der Katze mit einer Schere auf den Leib zu rücken je nach Temperament der Katze mit schweren Kratzwunden im Krankenhaus. 🙂
Hundebesitzer dagegen kennen das Problem sehr wohl, dass das Fell zwischen den Ballen so lang wird, dass sich darin Schnee und Eisklumpen festhängen und der Hund dann nicht mehr laufen kann. Da ist es naheliegend, die Haare zwischen den Ballen so kurz wie möglich abzurasieren. Oder?
Nein. Frisch geschnittene Haare sind scharfkantig und zwischen den Ballen ist nur wenig Platz. die nachwachsenden Haare pieken und reizen also permanent die Haut. Kein Wunder also, wenn ein Hund sich ab und an an den Pfoten leckt und knabbert.
Besser: Lange Haare vorsichtig auf Ballenlänge zurückschneiden, zwischen den Ballen bleiben die Haare besser dran.
So vermeiden Sie Hautirritationen und minimieren gleichzeitig das Verletzungsrisiko erheblich, da es für den Laien oft nicht einfach ist, zwischen den Ballen die empfindliche Zehenhaut sicher auszumachen – Schnittverletzungen sind die Folge.

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